Sonnenstunden in Deutschland 2026 Die sonnigsten und trübsten Regionen im Vergleich

Sonnenstunden in Deutschland 2026: Die sonnigsten und trübsten Regionen im Vergleich

Wie viel Sonne Deutschland im Jahr 2026 tatsächlich bekommt, unterscheidet sich regional erheblich. Während der Süden, Südwesten und Teile des Ostens häufig viele Sonnenstunden verzeichnen, können Mittelgebirge, Küstenregionen und Gebiete mit häufigem Hochnebel deutlich trüber ausfallen.

Die bisherige Bilanz des Jahres 2026 zeigt dabei einen bemerkenswert sonnigen Verlauf. Nach einem ungewöhnlich sonnigen Januar folgte ein deutlich trüber Februar. März, April, Mai, Juni und Juli brachten anschließend wieder überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Besonders der Juli sticht hervor: Deutschlandweit wurden rund 272 Sonnenstunden registriert, etwa 20 Prozent mehr als im Mittel der Referenzperiode 1991 bis 2020.

Da das Jahr 2026 am 20. August 2026 noch nicht abgeschlossen ist, handelt es sich bei einer Jahresbilanz um einen Zwischenstand. Für die folgenden Vergleiche werden deshalb vor allem die abgeschlossenen Monate Januar bis Juli betrachtet.

Sonnenstunden 2026: Die wichtigsten Zahlen

Monat 2026 Deutschland bzw. ausgewählte Bilanz Einordnung
Januar 64,5 Stunden deutlich sonniger als normal
Februar 57 Stunden deutlich zu trüb
März außergewöhnlich sonnig deutlich über dem Mittel
April ca. 245 Stunden mehr als 50 % über 1961–1990
Mai ca. 254 Stunden rund 19 % über 1991–2020
Juni ca. 248 Stunden rund 15 % über 1991–2020
Juli ca. 272 Stunden rund 20 % über 1991–2020

Der Januar erreichte im Deutschlandmittel 64,5 Sonnenstunden und war damit der neuntsonnigste Januar seit Beginn der entsprechenden DWD-Zeitreihe 1951.

Der Februar bildete einen deutlichen Gegenpol: Nur rund 57 Sonnenstunden wurden im bundesweiten Mittel registriert. Das entsprach lediglich 75 Prozent des Mittels der Referenzperiode 1991–2020.

Januar 2026: Süddeutschland besonders sonnig

Der Jahresauftakt war ungewöhnlich sonnenscheinreich. Im Deutschlandmittel wurden 64,5 Stunden gemessen. Das waren rund 24 Prozent mehr als im Mittel von 1991 bis 2020.

Besonders auffällig war der Süden Deutschlands. Dort wurden regional mehr als 100 Sonnenstunden registriert.

Die Spitzenreiter der DWD-Auswertung lagen sogar deutlich darüber:

  1. Attenkam, Bayern: 134 Stunden
  2. weitere Stationen in Süddeutschland mit ebenfalls sehr hohen Werten

Demgegenüber blieb es im Westen deutlich trüber. Im Saarland und in Teilen von Rheinland-Pfalz wurden regional nur etwa 35 Stunden erreicht.

Bei den einzelnen Stationen lag Perl-Nennig im Saarland mit nur 24 Sonnenstunden besonders weit unten. Idar-Oberstein kam auf 27 Stunden und Berus auf 28 Stunden.

Was steckt hinter solchen regionalen Unterschieden?

Im Winter sind Hochnebel und Inversionswetterlagen besonders wichtig. Während höher gelegene Regionen über einer Nebel- oder Hochnebeldecke liegen und Sonnenschein genießen können, bleibt es in tieferen Lagen grau.

Das erklärt, warum eine Region im Winter trotz gleicher Wetterlage völlig unterschiedlich wirken kann.

Februar 2026: Der trübe Gegenpol

Der Februar 2026 war deutschlandweit wesentlich grauer.

Mit rund 57 Sonnenstunden erreichte Deutschland lediglich 79 Prozent des Klimamittels 1961–1990. Gegenüber 1991–2020 waren es sogar nur 75 Prozent.

Besonders sonnig blieb es noch am Alpenrand. Dort wurden regional mehr als 80 Stunden registriert.

Die sonnigsten Einzelstationen waren:

  • Leutkirch-Herlazhofen, Baden-Württemberg: 107 Stunden
  • Ebersberg-Halbing, Bayern: 105 Stunden
  • Bad Kohlgrub-Rosshof, Bayern: 102 Stunden

Am anderen Ende standen:

  • Berus, Saarland: 34 Stunden
  • Bad Berleburg-Stünzel, Nordrhein-Westfalen: 35 Stunden
  • Gießen, Hessen: 35 Stunden

Damit lagen zwischen dem sonnigsten und trübsten Standort des Monats mehr als 70 Sonnenstunden.

März 2026: Der Sonnenschein kehrt zurück

Nach dem trüben Februar wechselte Deutschland im März 2026 geradezu ins Gegenteil.

Hochdruckgebiete sorgten für viel Sonnenschein, wenig Niederschlag und ungewöhnlich milde Temperaturen. Der DWD bezeichnete den März als außergewöhnlich sonnig.

Besonders sonnig waren Teile des Ostens und Südens.

Berlin kam auf 215 Sonnenstunden und führte damit das Bundesländerranking an. Brandenburg und Sachsen-Anhalt folgten mit jeweils etwa 205 Stunden.

Auch Mecklenburg-Vorpommern erreichte rund 200 Stunden. In Niedersachsen wurden 190 Stunden registriert, während Schleswig-Holstein mit 180 Stunden innerhalb des Ländervergleichs am wenigsten Sonne bekam.

Die regionalen Spitzenwerte bei den einzelnen DWD-Stationen:

Rang Station Sonnenstunden
1 Osterfeld, Sachsen-Anhalt 222
2 Niederstetten, Baden-Württemberg 221
3 Kreipitzsch bei Bad Kösen, Sachsen-Anhalt 220

Die trübsten Stationen lagen bei 145 bis 155 Stunden.

April 2026: Überdurchschnittlich viel Sonne

Auch der April setzte die sonnige Entwicklung fort.

Deutschlandweit summierten sich die Sonnenstunden auf rund 245 Stunden. Das waren mehr als 50 Prozent über dem Mittel der Referenzperiode 1961–1990 und 62 Stunden mehr als im Mittel 1991–2020.

Besonders sonnig waren der Südwesten und der Nordosten. Dort kamen durchschnittlich acht bis neun Sonnenstunden pro Tag zusammen.

Die Spitzenreiter der DWD-Stationen:

  1. Mainz-Lerchenberg: 282 Stunden
  2. Alzey: 279 Stunden
  3. Tholey: 276 Stunden

Auch die vermeintlich trüben Regionen waren nicht wirklich dunkel: Schönau am Königssee kam auf 185 Stunden, Schwarzburg auf 186 Stunden und Oberstdorf auf 195 Stunden.

Das ist ein interessanter Punkt: Eine Station kann im deutschlandweiten Vergleich zu den sonnenärmsten gehören und gleichzeitig deutlich mehr Sonnenschein als im langjährigen Durchschnitt erhalten.

Mai 2026: Norden und Süden besonders sonnig

Der Mai brachte erneut viel Sonne.

Im Deutschlandmittel wurden rund 254 Sonnenstunden registriert. Gegenüber 1961–1990 bedeutete das ein Plus von gut 26 Prozent; gegenüber 1991–2020 lag der Überschuss bei etwa 19 Prozent.

Besonders sonnig waren Regionen im:

  • Norden
  • Nordosten
  • Süden

Regional wurden sogar rund 300 Sonnenstunden erreicht.

Die Spitzenreiter:

Rang Station Sonnenstunden
1 List auf Sylt 315 h
2 Passau-Fürstenzell 306 h
3 Arkona 302 h

Am unteren Ende lag Schwarzburg in Thüringen mit 193 Stunden. Schneifelforsthaus in Rheinland-Pfalz kam auf 204 Stunden und Baden-Baden-Geroldsau auf 206 Stunden.

Damit zeigt sich bereits ein interessantes Muster des Jahres 2026: Sowohl die Nordseeküste als auch der Süden konnten sehr sonnig sein.

Juni 2026: Die Sonne kommt nach der Monatsmitte richtig in Fahrt

Der Juni begann vergleichsweise zurückhaltend. Bis zur Monatsmitte wurden deutschlandweit nur knapp 90 Sonnenstunden registriert.

Danach änderte sich die Lage deutlich. Die zweite Junihälfte brachte eine außergewöhnlich sonnige Phase. Insgesamt wurden rund 248 Sonnenstunden erreicht. Das waren 15 Prozent mehr als im Mittel 1991–2020 und über 20 Prozent mehr als im Mittel 1961–1990.

Die sonnigsten Einzelstationen:

  • Konstanz: 300 Stunden
  • Passau-Fürstenzell: 300 Stunden
  • Weihenstephan: 297 Stunden

Besonders wenig Sonne gab es dagegen in:

  • Schwarzburg: 187 Stunden
  • Oberstdorf: 195 Stunden
  • Garmisch-Partenkirchen: 201 Stunden

Bemerkenswert ist, dass Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen trotz ihrer Lage im Süden zu den sonnenärmeren Stationen gehörten. Das zeigt, dass die Himmelsrichtung allein nicht ausreicht, um die Sonnenscheindauer vorherzusagen.

Juli 2026: Der sonnigste Monat des bisherigen Sommers

Der Juli 2026 war deutschlandweit ausgesprochen sonnig.

Mit rund 272 Sonnenstunden wurde der Mittelwert der Referenzperiode 1961–1990 um etwa 30 Prozent übertroffen. Gegenüber 1991–2020 lag der Juli noch rund 20 Prozent darüber.

Im Südwesten erreichten einzelne Regionen sogar 325 bis 350 Sonnenstunden. Das entspricht durchschnittlich elf bis zwölf Sonnenstunden pro Tag.

Die drei sonnigsten DWD-Stationen waren:

Rang Station Bundesland Sonnenstunden
1 Tholey Saarland 366 h
2 Saarbrücken-Ensheim Saarland 358 h
3 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg 358 h

Der Unterschied zu Norddeutschland war erheblich. Am wenigsten Sonne gab es an folgenden Stationen:

Rang Station Bundesland Sonnenstunden
1 Wangerland-Hooksiel Niedersachsen 195 h
2 Wittmundhafen Niedersachsen 197 h
3 Rotenburg/Wümme Niedersachsen 199 h

Damit lagen zwischen dem sonnigsten und dem sonnenärmsten Standort im Juli 171 Sonnenstunden.

Die sonnigsten Regionen Deutschlands 2026

Aus der bisherigen Jahresentwicklung lassen sich einige regionale Schwerpunkte erkennen.

1. Südwesten

Das Saarland, Rheinland-Pfalz und Teile Baden-Württembergs gehören 2026 wiederholt zu den sonnenscheinreichen Gebieten.

Im Juli erreichte Tholey im Saarland sogar 366 Stunden. Auch Saarbrücken-Ensheim kam auf 358 Stunden.

2. Süddeutschland

Bayern und Baden-Württemberg waren vor allem im Januar, Februar, Juni und Juli häufig stark vertreten.

Im Januar wurden in Süddeutschland regional mehr als 100 Stunden registriert. Im Juni gehörten Konstanz und Passau-Fürstenzell mit jeweils 300 Stunden zu den Spitzenreitern.

3. Osten und Nordosten

Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin waren vor allem im März ausgesprochen sonnig.

Berlin erreichte im März 215 Stunden und damit den Spitzenplatz unter den Bundesländern. Brandenburg und Sachsen-Anhalt kamen auf jeweils etwa 205 Stunden.

Auch im Mai war der Nordosten mit regional rund 300 Sonnenstunden besonders sonnig.

4. Nordseeküste

Die Nordseeküste kann trotz häufiger Tiefdruckgebiete überraschend sonnig sein. Der Mai 2026 zeigte das eindrucksvoll: List auf Sylt kam auf 315 Stunden und war damit deutschlandweit Spitzenreiter.

Auch langfristig ist die Nordseeküste keineswegs automatisch eine trübe Region.

Die trübsten Regionen 2026

Auch beim Sonnenschein gibt es wiederkehrende regionale Muster.

Besonders häufig vergleichsweise geringe Werte erreichen:

  • Teile des Saarlands im Winter
  • Mittelgebirgslagen
  • einige Regionen am Alpenrand
  • Nordwestdeutschland bei ausgeprägten Westwetterlagen
  • Gebiete mit häufigem Nebel und Hochnebel

Dabei darf „sonnenarm“ nicht mit „unterdurchschnittlich“ gleichgesetzt werden.

Ein gutes Beispiel liefert der April: Schönau am Königssee war mit 185 Stunden die sonnenärmste der aufgeführten Stationen. Gleichzeitig entsprach dieser Wert 142 Prozent ihres langjährigen Mittels.

Warum sind manche Regionen Deutschlands sonniger?

Die Sonnenscheindauer wird von mehreren geografischen und meteorologischen Faktoren bestimmt.

Höhenlage

Bergregionen können im Winter über einer Nebeldecke liegen und dadurch besonders viel Sonne erhalten. Das zeigte beispielsweise der Januar 2026 mit außergewöhnlich sonnigen Werten im Süden.

Im Sommer kann die Situation jedoch anders aussehen. Gewitterwolken, Staubewölkung und Quellwolken können in den Bergen die Sonnenscheindauer reduzieren.

Hochdruckgebiete

Stabile Hochdrucklagen sorgen häufig für wenig Bewölkung. Genau solche Wetterlagen prägten beispielsweise den März 2026 und waren ein wichtiger Grund für die außergewöhnlich hohe Sonnenscheindauer.

Küstennähe

Die Küstenregionen können stark von maritimen Luftmassen beeinflusst werden. Gleichzeitig können sich Wolken über Land und Meer unterschiedlich entwickeln.

Der Mai 2026 zeigte, dass insbesondere die Nordseeküste keineswegs zwangsläufig zu den sonnenärmsten Gebieten gehören muss: List auf Sylt war mit 315 Stunden sogar Deutschlands sonnigste DWD-Station des Monats.

Regionale Topografie

Täler und Becken können bei bestimmten Wetterlagen länger unter Nebel oder Hochnebel liegen. Gleichzeitig können höher gelegene Flächen bereits in der Sonne liegen.

Deshalb können selbst Orte, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind, an einem Wintertag mehrere Stunden Sonnenscheinunterschied aufweisen.

Sonnenscheinrekord ist nicht dasselbe wie warmes Wetter

Viele Menschen verbinden hohe Sonnenscheindauer automatisch mit hohen Temperaturen. Meteorologisch stimmt das nicht immer.

Ein sonniger Januartag kann sehr kalt sein. Umgekehrt kann ein Sommertag mit vielen Wolken aufgrund einer warmen Luftmasse trotzdem hohe Temperaturen bringen.

Das Jahr 2026 liefert dafür mehrere Beispiele. Der Januar war sehr sonnig, aber gleichzeitig kälter als das langjährige Mittel.

Im Juni wiederum kamen außergewöhnlich viele Sonnenstunden mit einer extremen Hitzewelle zusammen. Ende Juni wurde sogar der vorläufige deutsche Temperaturrekord von 41,7 °C in Neißemünde-Coschen gemessen.

Sonnenstunden sind nicht gleich Tageslänge

Ein häufiger Denkfehler besteht darin, Sonnenstunden mit den Stunden zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gleichzusetzen.

Die astronomisch mögliche Sonnenscheindauer beschreibt lediglich, wie lange die Sonne theoretisch über dem Horizont steht.

Gemessen wird dagegen, wie lange tatsächlich direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Der DWD erklärt, dass die tägliche Sonnenscheindauer zwischen null Stunden und der astronomisch möglichen Sonnenscheindauer liegt.

Ein langer Sommertag kann deshalb beispielsweise nur wenige Sonnenstunden aufweisen, wenn er durchgehend bewölkt ist.

2026 zeigt große regionale Unterschiede

Die bisherige Statistik macht deutlich, wie unterschiedlich Deutschland beim Sonnenschein sein kann.

Im Juli 2026 lagen zwischen Tholey im Saarland und Wangerland-Hooksiel in Niedersachsen 171 Sonnenstunden. Tholey erreichte 366 Stunden, Wangerland-Hooksiel nur 195 Stunden.

Noch interessanter ist der Vergleich einzelner Monate:

  • Januar: Süddeutschland besonders sonnig, Westen teilweise trüb
  • Februar: Alpenraum im Vorteil, Saarland besonders trüb
  • März: Berlin und der Osten sehr sonnig
  • April: Südwesten und Nordosten besonders sonnig
  • Mai: Norden, Nordosten und Süden mit hohen Werten
  • Juni: Süden mit Spitzenwerten um 300 Stunden
  • Juli: Südwesten mit bis zu 366 Stunden

Es gibt also keine einzige Region, die in jedem Monat automatisch Deutschlands sonnigste ist.

Was bedeutet die Sonnenscheinstatistik für Urlaub und Garten?

Wer möglichst viele Sonnenstunden sucht, sollte nicht nur auf das Jahresmittel schauen.

Für einen Sommerurlaub sind die Unterschiede im Juli besonders interessant. Der Südwesten war 2026 deutlich sonniger als der Nordwesten. Wer dagegen im Frühjahr reist, kann im Osten und Nordosten sehr gute Chancen auf viele Sonnenstunden haben.

Für Gartenbesitzer ist die Statistik ebenfalls relevant. Mehr Sonnenschein bedeutet im Sommer eine höhere Verdunstung und damit häufig einen höheren Wasserbedarf von Pflanzen und Böden.

Auch die Landwirtschaft profitiert nicht automatisch von maximalem Sonnenschein. Entscheidend ist die Kombination aus Sonneneinstrahlung, Temperatur, Niederschlag und Bodenfeuchte.

Einordnung der Daten: Warum 2026 noch keine Jahresbilanz ist

Am 20. August 2026 kann noch kein endgültiger Jahresvergleich für 2026 vorgenommen werden.

Die bisherige Entwicklung bis einschließlich Juli ist jedoch auffällig: Auf den sehr sonnigen Januar folgte ein trüber Februar, anschließend vier deutlich sonnigere Monate in Folge.

Der DWD weist darauf hin, dass die Sonnenscheindauer seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet wird. Außerdem handelt es sich bei den monatlichen Spitzenreiterdaten zunächst um Auswertungen, die noch Qualitätsprüfungen unterliegen können.

Für eine endgültige Jahresrangliste muss deshalb der komplette Zeitraum Januar bis Dezember 2026 ausgewertet werden.

Fazit: 2026 ist bislang ein sehr sonnenscheinreiches Jahr

Die Sonnenscheinbilanz Deutschlands fällt bis Ende Juli 2026 insgesamt auffällig positiv aus.

Nach einem sehr sonnigen Januar folgte zwar ein trüber Februar, doch bereits der März brachte außergewöhnlich viel Sonnenschein. April, Mai, Juni und Juli lagen ebenfalls deutlich über ihren langjährigen Vergleichswerten. Der Juli war mit rund 272 Sonnenstunden bundesweit besonders sonnig.

Bei den Einzelstationen stechen vor allem die Werte im Südwesten hervor. Tholey im Saarland erreichte im Juli 366 Sonnenstunden, gefolgt von Saarbrücken-Ensheim mit 358 Stunden. Am anderen Ende stand Wangerland-Hooksiel mit 195 Stunden.

Doch auch andere Regionen waren zeitweise Spitzenreiter: List auf Sylt erreichte im Mai 315 Stunden, Berlin kam im März auf 215 Stunden und Konstanz sowie Passau-Fürstenzell erzielten im Juni jeweils 300 Stunden.

Damit zeigt die Sonnenstunden-Statistik 2026 vor allem eines: Deutschland hat keine dauerhaft „sonnigste Region“. Die Spitzen verschieben sich je nach Jahreszeit, Wetterlage und geografischer Lage.

Quellen und weiterführende Informationen